Skifahren in Donovaly

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Mit kleinen Kindern eine tolle Alternative zu Österreich

Schon längst überfällig ist eigentlich dieser Blogpost, da wir traditionell bereits seit 6 Jahren zum Skifahren nach Donovaly (Slowakei ) fahren. Wie wir beim ersten Mal auf diese Idee gekommen sind, ist mir leider schon entfallen. Aber jedes mal am Ende des Winterurlaubs, stellen wir uns die Frage, ob wir nicht doch noch für ein weiteres Jahr nach Donovaly fahren sollen.

Im Gegensatz zu den österreichischen Skigebieten erreicht man diesen kleinen Ort innerhalb von 3 Stunden Autofahrt. Eigentlich sind es nur knappe 200 km, aber den Großteil der Strecke fährt man Land- bzw. Schnellstraße statt Autobahn. Das Skigebiet selber besteht aus 2 Teilen und ist eher überschaubar. Wenn ihr euch einen Blick über die Pisten verschaffen wollt, dann schaut einfach direkt auf die Park Snow Donovaly Webseite.

Wir können zum Übernachten das Appartmenthaus Danka empfehlen. Es ist relativ einfach, aber aus unserer Sicht ausreichend ausgestattet. Alternativ kann man sich auch im nebenstehenden Hotel & Club Residence einmieten, das unter anderem auch tägliche Kinderbetreuung anbietet oder im Sporthotel, welches wir erst kürzlich entdeckt haben und sehr einladend fanden. Es hat ein sehr gut ausgestattetes Spielzimmer für Kinder und liegt unmittelbar neben dem Restaurant, draußen gibt es außerdem einen großen Spielplatz.

Unser Skiequipemt leihen wir seit Anfang an bei Sport 2000 in Donovaly aus. Mit der Park Snow Card, die wir durch unseren Vermieter im Paket inklusive erhalten, zahlt man für 7 Tage Leihe pro Erwachsenen ca. 72€ und pro Kind ca. 50€. Der Skipass kostete in 2020 mit der Park Snow Card für 6 Tage 122€, für Kinder ab 8 Jahre 85€. Alle Kinder unter 8 Jahren fahren frei. Ski Unterricht kann man für die lieben Kleinen z.B. bei Pati buchen. Unsere Empfehlung sind private Ski Stunden von Dami Sport, die ca. 30€ pro Stunde kosten, wenn man minimum 2h pro Tag bucht – Dank Park Snow Card. Aus unserer Sicht lohnt es sich definitiv diese Karte zu organisieren.

Unser jährliches Fazit – ja, es ist nicht Österreich und die Länge der Pisten ist nicht vergleichbar. So lange jedoch man mit den lieben Kleinen nur stundenweise auf die Piste geht und der Urlaub kein reiner 8 Stunden pro Tag Skifahrurlaub sein muss, findet man hier eine wunderbare Alternative für wahrscheinlich die Hälfte des sonstigen Budgets für den Winterurlaub!

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